Was für eine riesige Wohnung deine Eltern dir gekauft haben,» sagte die Schwägerin neidisch und musterte das Domizil.

Was für eine große Wohnung deine Eltern dir gekauft haben, sagte die Frau ihres Bruders neidisch, während sie sich umsah.

Kannst du es glauben, Hanna? Julias Eltern haben ihr eine Wohnung gekauft! Irina spielte nervös mit einer Strähne ihrer gefärbten blonden Haare, das Handy zwischen Schulter und Ohr eingeklemmt.

Was für eine große Wohnung deine Eltern dir gekauft haben, dachte sie neidisch, während sie die neue Wohnung ihrer Schwägerin musterte.

Ihre schlanken Finger mit perfektem Pastell-Lack verrieten, dass sie trotz bescheidenem Einkommen Wert auf ihr Äußeres legte. Und nicht irgendeine Wohnung eine Dreizimmerwohnung im Neubau! In der ,Sonnenresidenz, weißt du? Mit Springbrunnen im Hof und Tiefgarage!

Na, das ist ja toll, ich freue mich für Julia, antwortete Hanna ruhig. Sie ist ein gutes Mädchen, sie hat es verdient.

Verdient? Irina blieb mitten in ihrer Mietwohnung stehen. Wie denn bitte? Indem sie mit siebenundzwanzig immer noch von den Eltern lebt? Mit ihrem Hungerlohn in der Forschungsbibliothek?

Irina, komm schon

Nein, hör zu! Sie ging zum Fenster und zog den billigen, aber ansehnlichen Synthetikvorhang beiseite. Mein Thomas ihr eigener Sohn, wohlgemerkt rackert sich jeden Tag ab. Er ist Abteilungsleiter in einem großen Unternehmen! Und wir mieten immer noch diese Einzimmerwohnung. Stell dir vor, gestern haben die Nachbarn oben uns wieder überschwemmt, und die Vermieterin weigert sich, etwas zu reparieren!

Habt ihr seine Eltern schon um Hilfe gebeten? Vielleicht wissen sie gar nicht, dass ihr kämpft?

Irina zögerte und betrachtete ihr Spiegelbild im Fenster. Mit zweiunddreißig sah sie blendend aus schlanke Figur, modischer Schnitt, teurer Lippenstift. Niemand hätte erraten, dass ihr Designer-Bluse aus dem Sale stammte.

Wir ich meine, ich habe versucht, mit meiner Schwiegermutter zu reden. Bei Thomas Geburtstag, erinnerst du dich, vor einer Woche? Sie hat den Kuchen gebacken, den alle so toll fanden. Ich sagte: ,Ach, wie schön wäre es, uns in einer eigenen Wohnung zu treffen, statt in einer Mietwohnung Und sie lächelte nur und bot allen Nachschlag an.

Und was sagt Thomas?

Thomas! Irina schnaubte. Thomas sagt, wir sollen geduldig sein. Dass seine Eltern nicht verpflichtet sind, uns zu helfen. Aber manchmal frage ich mich, ob sie überhaupt sehen, wie sehr wir uns abstrampeln. Wenn sie Julia eine Dreizimmerwohnung kaufen können, warum dann nicht wenigstens einen kleinen Zuschuss für uns? Nur ein Zeichen, dass sie uns auch wertschätzen. Doch stattdessen bekomme ich Nachschlag Kuchen und ein milde lächelndes Das wird schon, Irina. Und ich stehe da mit meinem leeren Teller und fühle mich, als wäre ich unsichtbar.

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В школе объявили сбор средств — когда девочка раскрыла тайну, и все замолчали навеки…