Erschöpfter Hund schleppt sich mit Rucksack aus dem Wald – Inhalt schockiert die Polizei

**Tagebucheintrag: Eine unvergessliche Rettung im Wald**

Erschöpft humpelte der Hund aus dem Wald, einen Rucksack auf dem Rücken. Sein Anblick alarmierte die Polizei sofort.

Donner, komm!, rief Markus zu seinem treuen Begleiter.

Der Hund wedelte freudig mit dem Schwanz. Diese Ausflüge in den Schwarzwald waren ihre gemeinsame Freude: Markus sammelte Pilze, während Donner neue Gerüche erschnupperte und Eichhörnchen jagte.

Dieser Morgen war etwas Besonderes kühl, aber sonnig, mit leichtem Nebel über den Tannenwipfeln. Perfektes Wetter für die stille Jagd, wie Pilzsammler ihr Hobby oft nennen. Markus packte schnell ein: Thermoskanne mit Tee, belegte Brote, ein Taschenmesser und einen Korb. Im letzten Moment warf er noch ein altes Notizbuch und einen Bleistift in den Rucksack eine Angewohnheit seines früheren Berufs als Vermessungstechniker.

Die ersten zwei Stunden verliefen wunderbar. Der Korb füllte sich mit Steinpilzen und Pfifferlingen. Donner lief mal voraus, mal zurück zu Markus und meldete stolz mit einem kurzen Bellen seine Entdeckungen.

Noch eine Stunde, dann gehen wir heim, ja?, fragte Markus und tätschelte dem Hund den Nacken, während er sein Handy zückte, um einen besonders schönen Fliegenpilz zu fotografieren.

Kein Netz, blinkte der Bildschirm gleichgültig.

Macht nichts, bald sind wir wieder in Reichweite, murmelte er, machte das Foto und steckte das Handy weg.

Doch dann gerieten sie in ein unbekanntes Waldstück. Die alten Bäume standen so dicht, dass kaum Sonnenlicht durchdrang. Umgestürzte Stämme, bedeckt mit Moos, lagen verstreut am Boden.

Donner, hierher!, befahl Markus, ein ungutes Gefühl in der Magengrube.

Dann passierte das Unfassbare sein Fuß rutschte auf einem nassen Baumstamm weg. Ein stechender Schmerz durchfuhr sein Sprunggelenk, alles wurde schwarz. Er stürzte und griff ins Leere, dabei fiel der halb offene Rucksack, und sein Inhalt verteilte sich.

Verdammt, stöhnte Markus und versuchte sich aufzurichten. Sein Bein gehorchte nicht.

Donner winselte besorgt und stupste ihn mit der Nase an.

Alles gut, Kamerad, versuchte Markus zu lächeln, doch es wurde nur eine Grimasse.

Die Zeit verging Die Sonne neigte sich langsam dem Horizont zu. Jeder Versuch aufzustehen oder auch nur zu kriechen scheiterte jeder Bewegungsversuch ließ ihn fast ohnmächtig werden.

Kennst du dieses Gefühl der Ohnmacht, wenn du weißt: Allein schaffst du es nicht? Genau das durchfuhr Markus.

Denk nach, denk nach, flüsterte er und versuchte, einen klaren Gedanken zu fassen.

Sein Blick fiel auf den verstreuten Rucksackinhalt Notizbuch, Bleistift, das nutzlose Handy. Und Donner, der keinen Schritt von seiner Seite wich. Plötzlich kam ihm eine Idee

Donner, zu mir!, seine Stimme zitterte, aber der Befehl war deutlich.

Der Hund kam und sah ihn treu an.

Mit zittrigen Händen riss Markus ein Blatt aus dem Notizbuch. Wenn Sie diese Nachricht finden helfen Sie mir!, die Buchstaben wackelten, aber er schrieb so leserlich wie möglich. Ich bin im Wald, mein Bein ist gebrochen, kein Handyempfang. Ungefähre Koordinaten: Quadrant 25-26, nahe der alten Forstabteilung Er überlas den Zettel noch einmal und nickte zufrieden.

Donner wartete geduldig, während Markus ihm den Rucksack umschnallte.

Hör genau zu, Kamerad. Markus zog den Hund nah an sich. Du musst nach Hause! Verstanden? Nach Hause!

Donner winselte leise, zögernd.

Los, Donner! Schnell!

Der Hund machte ein paar unsichere Schritte, drehte sich noch einmal um.

Vorwärts!, die letzte Anweisung klang heiser.

Und dann rannte Donner. Man sagt, Hunde spüren unseren Schmerz. Vielleicht sind sie deshalb zu solchen Taten fähig? Oder ist es einfach Liebe, die uns alle stärker macht egal, ob mit zwei oder vier Beinen?

Markus lehnte sich an eine Kiefer. Die Dämmerung brach herein. Irgendwo rief ein Uhu. Sein Bein schmerzte, aber er konzentrierte sich auf einen Gedanken: Donner würde es schaffen. Er musste es schaffen. Jetzt konnte er nur noch warten und hoffen.

Erschöpft rutschten Donners Pfoten über das nasse Gras. Er keuchte, aber er lief unerbittlich weiter, den zerknitterten Rucksack auf dem Rücken. Eine ganze Stunde ohne Pause, ohne Wasser. Nur vorwärts zu den Menschen, zu Hilfe.

Nach Hause, Donner, nach Hause!, hallte die Stimme seines Herrchens in seinem Kopf. Und so lief er weiter, trotz wunder Pfoten, durch Gestrüpp und Unterholz, durch Müdigkeit und Angst.

Es war schon fast dunkel, als Lichter in der Ferne auftauchten. Ein Streifenwagen bremste abrupt, fast hätte er den erschöpften Hund erwischt. Ein junger Oberleutnant, Thomas, sprang als Erster heraus:

Hey, Kleiner, wo kommst du denn her?

Donner erstarrte und sah den Uniformierten flehend an als wollte er sagen: Versteht mich, bitte, beeilt euch!

Thomas, guck mal ein Rucksack!, rief sein Kollege. Da ist ein Zettel drin

Thomas Hände zitterten, als er las. Die Buchstaben verschwammen vor seinen Augen.

Verdammt, flüsterte er. Zentrale anfunken, schnell! Und gebt dem Hund Wasser!

Donner trank gierig aus einer Plastikschale. Jeder Schluck gab ihm Kraft, aber Zeit war knapp. Immer wieder sah er zu den Polizisten warum warteten sie noch?!

Manchmal fühlen sich Sekunden wie eine Ewigkeit an. Besonders, wenn du weißt dort, in der Dunkelheit, wartet jemand auf Rettung.

Such deinen Herrn!, befahl Thomas endlich. Vorwärts!

Donner raste los, ohne sich umzusehen er wusste, die Männer folgten. Sie stolperten, fluchten, aber blieben dicht hinter ihm. Taschenlampen huschten durch die Nacht, Funkgeräte knisterten Und Donner rannte weiter, dorthin, wo unter einer alten Kiefer ein Mann lag, der fest daran glaubte sein treuer Freund würde Hilfe bringen.

Halt!, rief Thomas plötzlich. Da!

Im Lichtkegel tauchte eine Gestalt auf. Markus lag, an den Baum gelehnt blass, halb bewusstlos, aber lebendig.

Ich wusste es, hauchte er, als sie ihn auf die Trage hoben. Dass du es schaffst, Kamerad.

Donner legte den Kopf auf Thomas Knie. Selbst winseln konnte er nicht mehr.

Komm mit mir, Kleiner, sagte der Polizist leise und kraulte ihn hinter den Ohren. Du bleibst bei mir, bis dein Herrchen aus dem Krankenhaus kommt. Und dann dann sehen wir weiter.

Manchmal schickt uns das Leben Lektionen in der unerwartetsten Form. Für Thomas wurde ein Hund namens Donner sein bester Lehrer

Und was mache ich jetzt mit dir?, stand Thomas in seiner Junggesellenwohnung und betrachtete den neuen Mitbewohner.

Donner, sauber und satt, saß im Flur, als wage er nicht weiterzugehen. In seinen klugen Augen stand die Frage: Darf ich?

Komm schon, Held!, winkte Thomas ab. Ist keine Villa, aber für einen Monat reichts.

Die erste Nacht war unruhig. Donner winselte, lief umher, kratzte an der Tür.

Hey, Kumpel, setzte Thomas sich um drei Uhr morgens zu ihm. Ich verstehs du vermisst ihn. Aber dein Herrchen wird gesund, versprochen. Und bis dahin lass uns Freunde sein, ja?

Als hätte er verstanden, drückte Donner sich an Thomas Bein und seufzte.

Tag für Tag fand Donner seinen Rhythmus. Morgensport (wer hätte gedacht, dass Thomas jemals wieder joggen würde?), Frühstück zu zweit, der Weg zur Wache

Thomas, hast du etwa einen Hund?, wunderten sich Kollegen, als Donner stolz durch die Gänge trottete.

Nur vorübergehend, wehrte Thomas ab, aber in seiner Brust machte sich ein warmes Gefühl breit.

Und Donner? Er schien sich revanchieren zu wollen. Jeden Morgen begrüßte er Thomas mit seinen Pantoffeln im Maul (woher kannte er das überhaupt?), apportierte verlorene Gegenstände.

Du bist echt ein Schlauer!, lachte Thomas und belohnte ihn mit Leckerlis.

Die Abende wurden besonders. Früher hatte Thomas nur auf dem Sofa gelegen jetzt

Weißt du, Kamerad, sagte er, während er Donner hinter den Ohren kraulte, seit der Scheidung fühl ich mich zum ersten Mal nicht mehr so allein.

Der Hund seufzte verständnisvoll und legte den Kopf auf Thomas Knie.

Sie spazierten im Park, wo Donner Tauben jagte und Nachbarshunde begrüßte. Sie besuchten Markus im Krankenhaus der erholte sich gut und lachte über Donners neue Streiche.

Typisch mein Rüde, grinste Markus. Danke, Thomas, dass du auf ihn aufpasst.

Die Zeit verging wie im Flug, und irgendwo tief in Thomas keimte eine seltsame Angst: Wie würde es sein, wenn Donner wieder nach Hause ging?

Am Tag von Markus Entlassung wirkte die Wohnung unnatürlich leer. Donner, überglücklich, sprang um seinen Herrn herum, doch sein Blick kehrte immer wieder zu Thomas zurück.

Weißt du, sagte Markus plötzlich, er mag dich auch sehr.

Ja, und ich ihn, Thomas stockte. Hör mal, darf ich darf ich ihn manchmal besuchen?

Natürlich!, lächelte Markus. Aber geh vorher ins Tierheim. Da wartet wohl jemand auf dich.

Am nächsten Tag bekam die Wache einen neuen Kollegen einen struppigen roten Mischling namens Wirbel.

**Was ich heute gelernt habe:** Manchmal braucht es einen Hund, um zu verstehen, was wirklich zählt. Treue kommt auf vier Pfoten und manchmal bleibt sie für immer.

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Erschöpfter Hund schleppt sich mit Rucksack aus dem Wald – Inhalt schockiert die Polizei
Once, someone said to me with a stern expression: ‘You’re not that age anymore!’