Frau schaut in ihre Handtasche – und ist entsetzt über das, was sie darin findet!

Eine Frau schaute in ihre Tasche und erschrak zutiefst über das, was darin lag.

Der Junge blickte aus dem Fenster und fragte seine Oma:
«Oma, wann gehen wir endlich raus?»
«Heute ist es zu kalt, mein Schatz, nächste Mal», antwortete die Frau. «Außerdem habe ich viel zu tun, keine Zeit für einen Spaziergang.»
Helga Schmidt verdiente sich etwas dazu, indem sie zu Hause Mützen und Schals strickte. Gerade hatte sie einen Auftrag ein Set aus Mütze, Handschuhen und Schal. Doch ihr Enkel ließ nicht locker.

«Na gut, gut, du hast gewonnen. Wir gehen kurz raus, aber nicht lange. Es ist kalt, und ich muss weiterstricken», gab sie nach.

Draußen war es menschenleer bei dem Wetter blieb jeder zu Hause. Natürlich tobte der Enkel herum, während Helga bereits fröstelte.
«Komm, Max, wir gehen zurück. Sonst werden wir noch krank. Heute wars genug», sagte sie.

Doch der Junge war unermüdlich. Er rannte über den Spielplatz und versteckte sich im Klettergerüst, wo er plötzlich still wurde. Helga rief ihn immer wieder, aber er antwortete nicht. Schließlich ging sie zu ihm und rief noch einmal.

«Oma, hier liegt eine Püppchen! Können wir sie mitnehmen?»

Helga betrat das Gerüst und sah eine Tasche, aus der ein leises Wimmern drang. Ein Schauer lief ihr über den Rücken. Als sie die Tasche öffnete, fand sie ein winziges Baby, nur dünn in ein Tuch gewickelt. Das Gesichtchen war schon blau vor Kälte. Sie riss das Kind hoch, drückte es an sich und wärmte es. Mit zitternden Händen rief sie den Notruf.

Kurz darauf kamen Rettungssanitäter und Polizisten. Das Baby wurde ins Krankenhaus gebracht, während Helga und Max Aussagen machten.

«Wie haben Sie das Kind gefunden?», fragte ein Beamter.

Helga erzählte, dass ihr Enkel es entdeckt hatte. «Ohne ihn hätte ich das Wimmern nie gehört.»

«Gut gemacht, junger Mann! Weiter so!», lobte der Polizist.

Helga konnte es nicht fassen. «Wie kann man sein eigenes Fleisch und Blut einfach wegwerfen? Hat die Mutter kein Herz?»

Der Beamte zuckte mit den Schultern. «Da gibts alles. Manche werfen sie sogar in den Müll. Wir wundern uns über nichts mehr.»

Helga bat ihn, nach dem Kind zu fragen. Der Beamte erfuhr, dass das Baby nur leicht unterkühlt war, aber bald wieder gesund würde. «Noch ein bisschen länger, und es wäre zu spät gewesen.»

Nachdem sie entlassen wurden, gingen sie nach Hause. An Arbeiten war heute nicht mehr zu denken.

Am nächsten Morgen rief Helga im Krankenhaus an. Zunächst wollte man ihr keine Informationen geben.

«Warum fragen Sie? Sind Sie verwandt?»

«Ich bin niemand, wir haben das Baby gestern gefunden.»

«Ach, Sie sind die Retter! Es ist ein Mädchen. Ihr geht es gut. Danke, dass Sie sie gerettet haben.»

«Ich würde sie besuchen kommen. Braucht sie etwas? Windeln? Milchpulver?»

«Eigentlich nicht erlaubt, aber für Sie machen wir eine Ausnahme. Kommen Sie morgen Nachmittag.»

Am nächsten Tag kauften sie ein und besuchten das Kleine. Das Mädchen war so winzig und süß, dass Helga weinte. Sie hatte einen breiten Schal dabei, aus weicher, grauer Wolle mit gemusterten Rändern. Eigentlich hatte sie ihn nur so gestrickt, ohne Grund. Jetzt legte sie ihn um das Baby und wünschte ihm Glück.

Sie erkundigten sich weiter nach dem Mädchen. Es wurde auf den Namen Sophie getauft. Die leibliche Mutter wurde gefasst und verlor das Sorgerecht. Schon bald adoptierte ein kinderloses Paar das Kind sie hatten sich sofort in sie verliebt.

Achtzehn Jahre später. Helga, inzwischen alt, aber immer noch fit, buk ihren berühmten Apfelkuchen. Max hatte angekündigt, mit einer Überraschung vorbeizukommen.

Die Tür öffnete sich, und Max betrat mit einer jungen Frau den Raum.

«Oma, das ist Sophie, meine Freundin. Wir wollen heiraten. Als ich sie sah, dachte ich, ich kenne sie schon mein ganzes Leben.»

«Das ist wunderbar, Max! Willkommen in der Familie, Sophie!», rief Helga strahlend. «Na, kommt schon rein, stellt euch nicht im Flur rum!»

Sophie lächelte schüchtern und löste ihren Schal vom Mantel. Helgas Blick blieb daran hängen und ihr stockte der Atem.

«Was für ein schönes Muster auf deinem Schal», sagte sie leise.

«Ja, den habe ich seit ich denken kann. Ich trage ihn selten, aber ich könnte mich nie von ihm trennen.»

Helga erkannte ihn sofort. Derselbe Schal, den sie damals dem Baby geschenkt hatte. So konnte das Leben spielen. Max hatte seine zukünftige Frau gerettet. Als ob das Schicksal sie füreinander bestimmt hätte.

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На школьном собрании мать неожиданно заплакала — что случилось дальше — невозможно забыть!