»Räum die Wohnung, ich heirate und wir ziehen hier ein«, erklärte die Stieftochter mit fester Stimme.
»Frau Schneider, Sie haben vergessen, Ihren Urlaubsantrag zu unterschreiben. Die Personalabteilung möchte ihn bis zum Mittag haben.«
Gisela hob den Kopf vom Computerbildschirm und lächelte ihrer jüngeren Kollegin zu.
»Danke, Lena. Ich gehe sofort.«
Sie legte ihre Arbeit beiseite und machte sich auf den Weg zur Personalabteilung, während sie über den bevorstehenden Urlaub nachdachte. Sie hätte gerne ans Meer gefahren, aber ihr Mann Jürgen bestand auf dem Ferienhaus im Schwarzwald. »Warum Geld ausgeben, wenn wir kostenlos in der Natur entspannen können?« Gisela widersprach nicht. Nach acht gemeinsamen Jahren hatte sie gelernt, in den kleinen Dingen nachzugeben.
Als sie an ihren Arbeitsplatz zurückkehrte, bemerkte sie mehrere verpasste Anrufe von Jürgen. Seltsam normalerweise rief er nicht während der Arbeitszeit an. Sie rief zurück.
»Gisela, kannst du heute früher kommen?« Seine Stimme klang angespannt.
»Ist etwas passiert?«
»Sophie ist da. Sie sagt, sie müsse etwas Wichtiges besprechen.«
Sophie Jürgens Tochter aus erster Ehe. Siebenundzwanzig Jahre alt, lebte in einer anderen Stadt und tauchte nur selten auf. Meistens, wenn sie Geld brauchte.
»Ich versuche, um sechs da zu sein.«
Gisela bat ihren Vorgesetzten um früheren Feierabend und fuhr nach Hause. Die Dreizimmerwohnung im Vorort hatte sie von ihren Eltern geerbt. Als sie Jürgen heiratete, dachte sie nicht an Eheverträge oder Formalia. Sie liebte und vertraute.
Mit ihrem eigenen Schlüssel öffnete sie die Tür und hörte Stimmen aus dem Wohnzimmer. Sophie redete lebhaft, Jürgen nickte zustimmend. Gisela zog ihre Schuhe aus und betrat den Raum.
Sophie saß auf dem Sofa in einem eleganten Kleid, neben ihr ein junger Mann in einem teuren Anzug. Auf dem Tisch stand eine offene Flasche Sekt.
»Ah, Gisela, endlich«, sagte Sophie und musterte sie kühl. »Das ist Markus, mein Verlobter.«
»Freut mich«, erwiderte Gisela und schüttelte ihm die Hand.
»Setz dich«, forderte Jürgen sie auf. »Sophie möchte etwas Wichtiges besprechen.«
Gisela setzte sich, innerlich angespannt. Etwas an der Atmosphäre fühlte sich falsch an.
»Räum die Wohnung, ich heirate und wir ziehen hier ein«, erklärte Sophie ohne Umschweife.
Gisela starrte sie sprachlos an. Brauchte sie Sekunden, um zu verarbeiten, was sie da gehört hatte.
»Was hast du gerade gesagt?«
»Du hast es gehört. Ich brauche diese Wohnung. Markus und ich heiraten in einem Monat und brauchen einen Ort zum Leben.«
»Sophie, das ist Giselas Wohnung«, warf Jürgen unsicher ein.
»Papa, du bist seit acht Jahren hier gemeldet. Laut Gesetz hast du Anspruch auf einen Anteil. Und ich bin deine einzige Tochter und Erbin.«
Gisela spürte, wie ihr das Blut aus dem Gesicht wich.
»Jürgen, was geht hier vor?«
Ihr Mann vermied ihren Blick und spielte nervös mit einer Serviette.
»Gisela, versteh doch, Sophie hat in manchem recht. Vielleicht sollten wir…«
»Worüber?« Gisela stand auf. »Das ist meine Wohnung. Meine Eltern haben sie gekauft, ich bin hier aufgewachsen.
»Aber Papa hat auch Rechte«, warf Sophie ein und holte Papiere aus ihrer Handtasche. »Ich habe mich juristisch beraten lassen. Acht Jahre gemeinsames Wohnen, Meldeadresse, gemeinsamer Haushalt. Ein Gericht könnte ihm die Hälfte zusprechen.«
»Bist du verrückt?« Gisela drehte sich zu Jürgen um. »Sag etwas!«
»Gisela, beruhig dich. Sophie ist jung, sie muss ihr Leben aufbauen. Wir könnten uns doch etwas Kleineres mieten.«
Gisela konnte ihren Ohren nicht trauen. Der Mann, dem sie vertraut hatte, mit dem sie acht Jahre verbracht hatte, diskutierte ruhig, wie er sie aus ihrer eigenen Wohnung werfen könnte.
»Herr Meier, Sie verstehen doch, dass das eine vernünftige Lösung ist«, mischte sich Markus ein. »Eine junge Familie braucht Platz. Für Sie beide sind drei Zimmer doch überflüssig.«
»Entschuldigung, wer sind Sie, dass Sie bestimmen, was wir brauchen?« Giselas Stimme blieb ruhig, doch innerlich kochte sie.
»Ich bin Sophies zukünftiger Ehemann und damit Teil Ihrer Familie.«
»Sie sind mir kein Teil meiner Familie.«
»Gisela, sei nicht unhöflich zu Markus«, fauchte Sophie. »Er kommt aus gutem Hause, sein Vater besitzt eine Baufirma.«
»Und was geht mich das an? Dann soll sein Vater euch eine Wohnung kaufen.«
»Warum kaufen, wenn wir diese hier bekommen können?« Sophie zuckte mit den Schultern. »Papa, du willst doch, dass ich glücklich bin?«
»Natürlich, mein Schatz.«
»Dann überzeuge sie. Immerhin ist es auch deine Wohnung.«
Gisela griff zum Telefon.
»Was machst du?« Jürgen wurde unruhig.
»Ich rufe meinen Anwalt an. Und ich rate euch, meine Wohnung zu verlassen.«
»Gisela, übertreib nicht«, versuchte Jürgen, ihre Hand zu nehmen, doch sie entzog sie ihm.
»Hallo, Herr Müller? Hier ist Gisela Schneider. Ja, ich brauche dringend eine Beratung. Morgen früh? Danke.«
Sie legte auf und musterte die Anwesenden.
»Und jetzt bitte ich euch alle zu gehen. Ich muss nachdenken.«
»Gisela, das ist auch mein Zuhause«, begann Jürgen.
»Nein. Es ist meins. Du bist hier nur gemeldet. Und das aus meiner Güte heraus.«
»Papa hat jedes Recht, hier zu sein«, sagte Sophie aufstehend. »Und ich als sein Gast ebenfalls.«
»Sophie, ich bitte dich, die Wohnung zu verlassen. Oder soll ich die Polizei rufen?«
»Wie kannst du es wagen!« Sophie wurde wütend. »Papa, du lässt dir das gefallen?«
Jürgen blickte hilflos zwischen seiner Tochter und seiner Frau hin und her.
»Gisela, nun übertreib doch nicht. Lass uns vernünftig reden.«
»Es gibt nichts zu besprechen. Ich gehe zu einer Freundin. Wenn ich zurückkomme, will ich deine Tochter hier nicht mehr sehen.«
Gisela nahm ihre Tasche und verließ die Wohnung. Ihre Hände zitterten, als sie den Fahrstuhl rief. Acht Jahre. Acht Jahre hatte sie mit diesem Mann gelebt, ihm vertraut und er war bereit, sie wegen der Launen seiner Tochter vor die Tür zu setzen.
Ihre Freundin Petra wohnte im Nachbarhaus. Beim Anblick von Giselas Gesicht wusste sie sofort, dass etwas nicht stimmte.
»Komm rein, erzähl.«
Bei einer Tasse Tee schilderte Gisela die Situation. Petra schüttelte nur den Kopf.
»Ich habe dir immer gesagt, du sollst einen Ehevertrag machen. Aber du mit deiner Liebe und Vertrauen-Einstellung.«
»Petra, nicht jetzt.«
»Schon gut, entschuldige. Was willst du tun?«
»Morgen gehe ich zum Anwalt. Er soll mir meine Rechte erklären.«
»Und mit Jürgen?«
Gisela schwieg. Was sollte mit Jürgen sein? Weiterleben mit einem Mann, der sie verriet? Der sie nicht einmal verteidigt hatte?
»Ich weiß nicht. Wahrscheinlich lasse ich mich scheiden.«
»Und wo soll er hin? Er hat ja kein Eigentum.«
»Das ist sein Problem. Oder er zieht zu seiner Tochter.«
Das Telefon klingelte. Jürgen. Gisela lehnte den Anruf ab.
»Willst du nicht mit ihm reden?«
»Nein. Was gibt es da zu sagen? Er hat seine Entscheidung getroffen.«
Sie übernachtete bei Petra. Am nächsten Morgen ging sie direkt zum Anwalt, ohne nach Hause zu fahren. Herr Müller, ein grauhaariger Mann mit wachen Augen, hörte sich ihre Geschichte an.
»Frau Schneider, keine Sorge. Die Wohnung wurde vor der Ehe erworben?«
»Ja, ich habe sie vor zwei Jahren von meinen Eltern geerbt, bevor ich Jürgen kennenlernte.«
»Perfekt. Das ist Ihr alleiniges Eigentum. Ihr Mann hat keinerlei Ansprüche darauf.«
»Aber er ist hier gemeldet…«
»Eine Meldeadresse begründet keine Eigentumsrechte. Höchstens müssen Sie ihm im Falle einer Scheidung Zeit geben, eine neue Unterkunft zu finden. Einen Monat, vielleicht zwei.«
»Seine Tochter redete von gemeinsamer Haushaltsführung, Anteilen…«
»Unsinn. Gemeinsamer Besitz betrifft nur das, was während der Ehe erworben wurde. Ihre Wohnung zählt nicht dazu.«
Gisela atmete erleichtert aus.
»Also können sie mich nicht rauswerfen?«
»Unter keinen Umständen. Und falls sie weiter Druck machen, erstatten Sie Anzeige. Das ist Nötigung.«
Nach dem Anwalt ging Gisela zur Arbeit. Jürgen rief mehrfach an, schickte Nachrichten. Sie antwortete nicht. Sie musste zur Ruhe kommen, überlegen, was sie tun würde.
Abends musste sie schließlich nach Hause. Jürgen saß in der Küche und trank Tee. Sophie war zum Glück nicht da.
»Gisela, endlich. Ich habe mir Sorgen gemacht.«
»Wo ist deine Tochter?«
»Zu Markus gefahren. Gisela, lass uns reden.«
»Worüber? Dass du geschwiegen hast, als sie meine Wohnung forderte?«
»Ich war geschockt. Das habe ich von Sophie nicht erwartet.«
»Nicht erwartet? Jürgen, sie sagte, sie hätte einen Anwalt konsultiert. Das war kein spontaner Einfall.«
»Ich wusste nichts davon, ich schwöre es.«
Gisela setzte sich ihm gegenüber und musterte ihn. Er sah älter aus, müde. Als sie sich kennenlernten, war er anders gewesen. Fröhlich, aufmerksam. Doch mit der Zeit war die Routine eingekehrt, und die Romantik verschwand.
»Jürgen, sag ehrlich: Hast du auch nur eine Sekunde daran gedacht, mich zu unterstützen? Oder gleich entschieden, dass deine Tochter wichtiger ist?«
Er schwieg, starrte in seine Tasse.
»Gisela, sie ist meine Tochter. Meine Einzige.«
»Und was bin ich dir? Acht Jahre zusammen.«
»Du bist mir wichtig. Aber Sophie…«
»Alles klar.« Gisela stand auf. »Ich lasse mich scheiden.«
»Gisela, warte!«
»Nein. Ich war beim Anwalt. Die Wohnung gehört mir allein, du hast keinerlei Rechte daran. Du hast einen Monat Zeit, etwas Neues zu finden.«
»Gisela, bitte nicht so. Lass uns versuchen, das zu reparieren.«
»Was gibt es zu reparieren? Jürgen, deine Tochter kam in mein Haus und verlangte, dass ich ausziehe. Und du hast geschwiegen. Wie soll das gehen?«
Giselas Telefon klingelte. Eine unbekannte Nummer.
»Hallo?«
»Frau Schneider? Hier ist Claudia Bauer, Markus’ Mutter.«
»Ja?«
»Ich möchte mich für gestern entschuldigen. Mein Sohn hat mir von der Situation erzählt. Das ist unerhört.«
Gisela war überrascht.
»Danke, aber…«
»Ich möchte mich mit Ihnen treffen. Wir müssen über Sophie sprechen.«
»Wozu?«
»Bitte. Es ist wichtig. Können wir morgen in einem Café zusammenkommen?«
Aus Neugier stimmte Gisela zu. Am nächsten Tag wartete im Café eine elegante Frau um die Sechzig auf sie.
»Danke, dass Sie gekommen sind«, sagte Claudia Bauer. »Ich habe Kaffee bestellt.«
»Was wollten Sie mir sagen?«
»Sehen Sie, mein Sohn ist verliebt. Zum ersten Mal ernsthaft. Und diese Sophie… sie manipuliert ihn.«
»Inwiefern?«
»Sie hat ihn überzeugt, dass sie schwanger ist. Verlangt eine schnelle Hochzeit. Und als Markus sagte, er brauche Zeit, behauptete sie, sie hätte eine Wohnung.«
»Meine Wohnung.«
»Genau. Frau Schneider, ich habe mich über das Mädchen erkundigt. Sie arbeitet nirgends, lebt mal hier, mal da. Eine klassische Mitgiftjägerin.«
»Und was schlagen Sie vor?«
»Lassen Sie uns zusammenarbeiten. Sie schützen Ihre Wohnung, ich öffne meinem Sohn die Augen.«
»Und die Schwangerschaft?«
»Ich bezweifle, dass sie echt ist. Aber selbst wenn ein Vaterschaftstest ist schnell gemacht.«
Gisela überlegte. Eine merkwürdige Wendung.
»Gut. Was soll ich tun?«
»Lassen Sie sich nicht provozieren. Ich kümmere mich um den Rest.«
Zu Hause fand Gisela Sophie vor. Das Mädchen saß im Wohnzimmer und blätterte in Papieren.
»Was machst du hier?«
»Papa hat mir den Schlüssel gegeben. Ich sehe mir meine zukünftige Wohnung an.«
»Sophie, verschwinde sofort aus meinem Haus.«
»Keine Chance. Papa hat es erlaubt.«
Gisela griff zum Telefon und wählte die Nummer der Polizei.
»Hallo? In meiner Wohnung hält sich jemand Unbefugter auf und weigert sich zu gehen.«
Sophie erbleichte.
»Was fällt dir ein?«
»Ich schütze mein Eigentum.«
»Ich bin die Tochter deines Mannes!«
»Deines baldigen Ex-Mannes. Oder wartest du auf die Polizei?«
Sophie stürmte hinaus und knallte die Tür hinter sich zu. Gisela brach den Anruf ab und sank aufs Sofa. Sie war müde. Von der ganzen Situation, vom Verrat, vom Kampf.
Am Abend kam Jürgen. Wortlos packte er seine Sachen.
»Gisela, ich wohne erstmal bei einem Freund.«
»Wie du willst.«
»Du lässt dich wirklich scheiden?«
»Ja.«
»Schade. Wir hätten…«
»Nein, hätten wir nicht. Jürgen, du hast gezeigt, dass die Launen deiner erwachsenen Tochter dir wichtiger sind als unsere Ehe. Wie soll das weitergehen?«
Er ging, und Gisela blieb allein in der großen Wohnung zurück. Es war still und leer, aber endlich wieder friedlich.
Eine Woche später rief Claudia Bauer an.
»Frau Schneider, Neuigkeiten. Sophie ist nicht schwanger. Markus bestand auf einem Test alles geklärt.«
»Keine Überraschung.«
»Sie haben sich getrennt. Markus geht für ein Praktikum ins Ausland. Und Sophie, so höre ich, hat schon einen neuen Verehrer.«
»Schnell.«
»Solche Menschen trauern nicht lange. Passen Sie auf sich auf.«
Die Scheidung verlief reibungslos. Jürgen beanspruchte nichts, bat nur um Verzeihung. Gisela vergab, aber es gab kein Zurück.
Einen Monat später kam ein neuer Kollege in die Firma. Thomas, Programmierer aus Hamburg. Groß, mit freundlichen Augen und ruhiger Stimme. Er half Gisela einmal mit dem Computer, dann lud er sie auf einen Kaffee ein.
»Sind Sie verheiratet?«, fragte er direkt.
»Ich war es. Kürzlich geschieden.«
»Wenn ich fragen darf warum?«
Gisela lächelte schief.
»Eine lange Geschichte. Kurz gesagt: Wir waren zu verschieden.«
»Verstehe. Bei mir war es ähnlich. Allerdings vor fünf Jahren.«
Sie trafen sich öfter. Nichts Ernstes, nur Spaziergänge, Kino, Gespräche. Thomas erwies sich als kluger, belesener Mensch mit gutem Humor.
Eines Tages trafen sie im Park auf Jürgen und Sophie. Ihr Ex-Mann wirkte verlegen, seine Tochter warf Gisela einen bösen Blick zu.
»Hallo, Gisela.«
»Hallo, Jürgen.«
»Ähm… wie gehts dir?«
»Gut. Das ist Thomas.«
Die Männer schüttelten sich die Hände. Sophie zerrte an Jürgens Ärmel.
»Papa, komm schon.«
Sie gingen, und Thomas fragte:
»Dein Ex?«
»Ja.«
»Und die Tochter, die deine Wohnung wollte?«
Gisela war überrascht.
»Woher weißt du das?«
»Petra hat es erzählt. Wir arbeiten in derselben Abteilung.«
»Ach so. Petra und ihr großer Mund.«
»Sie spricht gut von dir. Sagt, du hast alles richtig gemacht.«
»Hoffentlich.«
Thomas nahm ihre Hand.
»Weißt du, ich bin froh, dass du dich hast scheiden lassen.«
»Warum?«
»Sonst hätten wir uns nie kennengelernt.«
Gisela lächelte. Ja, das Leben nahm manchmal seltsame Wendungen. Was wie eine Katastrophe schien, konnte Türen zu etwas Besserem öffnen.
Abends betrachtete sie Fotos von Jürgen. Acht Jahre. Es gab auch schöne Momente. Doch als es ernst wurde, hatte er versagt. Sie nicht. Sie hatte gekämpft und sich nicht unterkriegen lassen.
Das Telefon piepte. Eine Nachricht von Thomas: »Danke für den schönen Tag. Bis morgen?«
Sie lächelte und tippte: »Unbedingt.«
Das Leben ging weiter.







