Alleinerziehende Mutter bei Vorstellungsgespräch wegen Kind abgelehnt – doch dann betrat ein Milliardär den Raum…

**Tagebucheintrag**

Heute war ein Tag, der mir wieder einmal gezeigt hat, wie unberechenbar das Leben sein kann. Ich saß im Wartezimmer des Bürogebäudes der renommierten Firma Stahlbauprojekt und versuchte, meine zitternden Knie zu beruhigen. Mein Herz schlug so schnell wie das eines gefangenen Vogels. Dieses Vorstellungsgespräch war mehr als nur eine Chance es war ein Lichtblick in einem endlosen Tunnel aus Sorgen und Problemen. Ein gutes Gehalt, eine sichere Sozialleistung und vor allem ein Büro, das nur fünfzehn Gehminuten vom Kindergarten entfernt lag. Für mich, eine alleinerziehende Mutter, war das ein Traum Stabilität und Hoffnung auf ein besseres Leben.

Ich hatte alles sorgfältig geplant. Meine vierjährige Tochter Mia sollte bei unserer Nachbarin bleiben, einer freundlichen, verständnisvollen Frau. Doch das Schicksal hatte andere Pläne. Gerade als ich das Haus verlassen wollte, klingelte das Telefon. Die Nachbarin, mit zitternder Stimme, entschuldigte sich ihre Mutter war plötzlich erkrankt, sie musste sofort zu ihr. Ich hatte keine Wahl. Mit meiner Bewerbungsmappe in der einen und Mias warmer, kleiner Hand in der anderen betrat ich das prächtige Büro mit seinen glänzenden Böden und teuren Möbeln.

Mia drückte sich eng an mein Bein, ihre großen Augen musterten ängstlich die glänzenden Flächen und die ernsten Gesichter der Männer in makellosen Anzügen.

Die Personalchefin, Frau Schneider, eine Frau mit eisiger Miene, die kaum mehr als versteckte Verachtung ausstrahlte, warf Mia einen kurzen, abwertenden Blick zu und presste die Lippen zusammen.
Bitte, setzen Sie sich, sagte sie mit einer Stimme, die so kalt war wie ihr Blick.

Das Gespräch begann. Ich gab mein Bestes, konzentriert und selbstbewusst zu wirken. Ich sprach über meine Erfahrungen, meine Stärken. Es lief gut sogar sehr gut. Doch Mia, unruhig geworden, kramte in ihrer Jackentasche und zog ein zerknittertes Malbuch hervor.
Mama, darf ich malen?, flüsterte sie.
Natürlich, Schatz, aber ganz leise, flüsterte ich zurück.

Frau Schneiders Stimme schnitt durch die Luft wie ein Messer.
Frau Weber, hier wird ernsthafte Geschäfte betrieben, nicht Kindertagesstätte gespielt. So etwas ist unprofessionell und inakzeptabel.
Es tut mir leid, es war eine Notlage es wird nicht wieder vorkommen, versuchte ich mich zu rechtfertigen, während mir die Scham ins Gesicht stieg.
Leider haben wir keinen Platz für Angestellte, die Beruf und Privatleben nicht trennen können, unterbrach sie mich eiskalt. Das Vorstellungsgespräch ist beendet. Ihre Bewerbung wird abgelehnt.

Mir wurde schwarz vor Augen. Die Tränen brannten, aber ich biss sie zurück. Mia, die meine Verzweiflung spürte, fragte leise:
Mama, gehen wir jetzt? Warum siehst du so traurig aus?

In diesem Moment öffnete sich die Tür. Ein großer, selbstbewusster Mann in einem teuren Anzug betrat den Raum als wäre er direkt aus dem Wirtschaftsmagazin gestiegen. Frau Schneiders Miene wechselte blitzschnell zu unterwürfiger Höflichkeit.
Herr Zimmermann! Was verschafft uns die Ehre? Wir sind gerade fertig.

Doch der Geschäftsführer ignorierte sie. Sein Blick fiel auf Mia, die vor Schreck ihren Stift fallen ließ. Er hob ihn auf und reichte ihn ihr mit einem warmen Lächeln.
Hier, kleine Prinzessin, sagte er freundlich. Was malst du denn so Schönes?
Mia vergaß ihre Angst sofort. Ich versuche eine Katze zu malen, aber es sieht aus wie ein Klecks!
Er lachte. Katzen sind eben eigenwillig. Dann richtete er seinen Blick auf mich und dann auf Frau Schneider.
Was genau ist hier das Problem?, fragte er ruhig, aber mit einer Autorität, die keinen Widerspruch duldete.

Frau Schneider versuchte, sich herauszureden, doch Herr Zimmermann hörte ihr nicht zu. Stattdessen nahm er meinen Lebenslauf und überflog ihn.
Ausgezeichnete Referenzen. Solide Erfahrung. Und Sie wollen uns diese Mitarbeiterin vorenthalten, nur weil sie eine Mutter ist?

Er wandte sich zu mir. Frau Weber, im Namen der Firma Stahlbauprojekt möchte ich Ihnen die Position als leitende Projektmanagerin anbieten. Ab morgen. Und für Ihre Tochter haben wir eine firmeneigene Kita ich bin sicher, sie wird sich dort wohlfühlen.

Ich konnte nur stumm nicken. In diesem Moment sah ich nicht den erfolgreichen Geschäftsmann vor mir sondern einen Menschen, der mir in meiner dunkelsten Stunde die Hand reichte.

Frau Schneider verließ wortlos den Raum. Herr Zimmermann reichte mir seine Visitenkarte mit einer privaten Notiz.
Kommen Sie morgen um zehn. Und machen Sie sich keine Sorgen. Manchmal enden die schwersten Vorstellungsgespräche nicht nur mit einem Job sondern mit einem neuen Anfang.

Als ich das Büro verließ, hob ich Mia hoch und drückte sie fest. Sie flüsterte: Mama, war der Mann nett?
Ja, mein Schatz, sagte ich und blickte zum gläsernen Hochhaus empor. Er war nicht nur nett er war gerecht.

Und so begann mein neues Leben. Ein Leben, das mir zeigte, dass es immer Hoffnung gibt und Menschen, die einen tragen, wenn man nicht mehr alleine weitergehen kann.

Оцените статью
Alleinerziehende Mutter bei Vorstellungsgespräch wegen Kind abgelehnt – doch dann betrat ein Milliardär den Raum…
Traitors: The Ultimate Betrayal of Trust and Loyalty