Meine Nachbarin beschwerte sich über „stinkendes“ Essen – dann wurde es persönlich

**Tagebucheintrag Eine kulinarische Versöhnung**

Vor kurzem bin ich in eine neue Wohnung gezogen, ein altes vierstöckiges Haus. Meine direkten Nachbarn sind eine junge Familie mit zwei Kindern und eine ältere Dame namens Gisela Schmidt, die allein lebt.

Eigentlich dachte ich, es würde keine Probleme geben schließlich hatte ich früher nie Ärger mit Nachbarn. Doch meine optimistische Einstellung wurde schnell auf die Probe gestellt, als es zu einem seltsamen Zwischenfall mit Gisela kam.

An einem Freitagabend kochte ich gerade Abendessen, als es an der Tür klingelte. Überrascht öffnete ich und sah Gisela vor mir stehen. Sie beschwerte sich, der Knoblauchgeruch aus meiner Küche würde durch die Wand dringen und sie stören. Es sei so stark, dass sie ihre Lieblingssendung nicht genießen könne, und sie bat mich, beim nächsten Mal weniger Knoblauch zu verwenden.

Ich war baff, sagte aber nichts und versuchte, die Sache zu vergessen. In der folgenden Woche bereitete ich mein Leibgericht zu Pasta mit Hähnchen und Knoblauch. Doch wenige Tage später stand mein Vermieter vor der Tür. Jemand hatte sich bei ihm beschwert und von einem wiederkehrenden Geruchsproblem gesprochen.

Zuerst war ich wütend, dass meine Nachbarin hinter meinem Rücken so etwas getan hatte. Doch dann überlegte ich, wie ich die Situation lösen könnte. Beim nächsten Mal, als ich dasselbe Gericht kochte, klopfte ich bei Gisela und sagte mit einem Lächeln: Vielleicht waren Sie nur sauer, weil es so gut gerochen hat und Sie selbst etwas probieren wollten. Dann reichte ich ihr einen Teller davon.

Sie schien überrascht, nahm den Teller aber an und lud mich ein. Plötzlich erzählte sie mir von ihrer Kindheit, als Knoblauchbrot eines ihrer Lieblingsgerichte war. Doch ihr Mann mochte den Geruch nicht, also hatte sie seit Jahrzehnten nichts mehr mit Knoblauch gekocht. Mein Essen hatte sie daran erinnert, wie sehr sie es früher geliebt hatte und sie war frustriert, dass sie immer nur auf den Geschmack ihres Mannes geachtet hatte.

Am nächsten Tag fand ich einen Dankesbrief von Gisela vor meiner Tür. Seitdem koche ich immer eine Portion mehr für sie, und manchmal stehen wir jetzt sogar gemeinsam am Herd.

**Lektion des Tages:** Manchmal steckt hinter einer Beschwerde nur Sehnsucht und eine kleine Geste kann mehr bewirken, als man denkt.

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Meine Nachbarin beschwerte sich über „stinkendes“ Essen – dann wurde es persönlich
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