Mein Mann hat seine Mutter in unser Einzimmerapartment einziehen lassen – und jetzt?

Mein Mann brachte seine Mutter in unsere Einzimmerwohnung

»Mama wird eine Weile bei uns wohnen«, sagte Andreas und trat unruhig von einem Fuß auf den anderen im winzigen Flur. »Bei ihr sind die Rohre geplatzt, und die Reparatur dauert. Sie kann doch nicht auf der Straße leben.«

Katharina erstarrte mit dem Handtuch in der Hand, gerade aus dem Bad gekommen. Ihre nassen Haare hinterließen dunkle Flecken auf den Schultern ihres alten Morgenmantels. Hinter ihrem Mann stand Nina Schneider, seine Mutter, mit zwei riesigen Koffern und einer mit Schnur zusammengebundenen Kiste.

»Guten Tag, Kathrinchen«, nickte die Schwiegermutter freundlich, als bemerke sie das entsetzte Gesicht der Schwiegertochter nicht. »Keine Sorge, ich bleibe nicht lange. Sobald die Handwerker fertig sind, fahre ich wieder. Ein Monat, höchstens zwei.«

Ein Monat? Zwei? In einer 30-Quadratmeter-Wohnung, wo die Küche kaum größer als ein Schrank ist und Bad und Toilette nur durch eine dünne Wand getrennt sind? Katharina spürte, wie sich alles in ihr vor Angst zusammenzog.

»Frau Schneider, schön, Sie zu sehen«, zwang sie sich zu einem Lächeln, um die Panik zu verbergen. »Aber sind Sie sicher, dass es bei uns bequem wird? Vielleicht haben Ihre Freundinnen Platz?«

»Ach was, Liebes«, winkte die Schwiegermutter ab und betrat die Wohnung. »Welche Freundinnen in meinem Alter? Die, die noch leben, kommen selbst kaum aus dem Haus. Und ich will niemandem zur Last fallen.«

»Aber uns schon«, schoss es Katharina durch den Kopf, doch sie schwieg.

»Mama, stell deine Sachen hierhin«, deutete Andreas auf eine Ecke neben dem Bücherregal. »Du schläfst auf dem Sofa. Kathi und ich nehmen die Gästematratze.«

»Auf keinen Fall!«, empörte sich Nina Schneider. »Ich nehme die Matratze. Ihr Jungen braucht ein richtiges Bett.«

»Mama, du hast Rückenprobleme. Die Matratze ist nichts für dich«, sagte Andreas bestimmt.

Katharina beobachtete schweigend das Gespräch und fühlte sich wie eine Fremde in der eigenen Wohnung. Dabei gehörte die Wohnung ihr von der Oma geerbt, noch vor der Hochzeit. Doch das schien jetzt egal zu sein. Andreas hatte alles entschieden, ohne sie zu fragen.

»Ich mache Tee«, sagte sie schließlich und ging in die winzige Küche, wo kaum Kühlschrank, Herd und ein Zweipersonentisch Platz fanden. »Frau Schneider, Sie sind sicher hungrig nach der Fahrt?«

»Mach dir keine Mühe, ich habe im Bus etwas gegessen«, antwortete die Schwiegermutter, die schon ihre Sachen auf dem Sessel ausbreitete. »Erzähl lieber, wie ihr hier lebt. Andi sagt, alles sei gut, aber ich sehe doch, wie eng es ist. Höchste Zeit für eine größere Wohnung.«

Katharina biss sich unwillkürlich auf die Lippen. Das Thema war ein wunder Punkt. Klar wollten sie und Andreas mehr Platz, aber sein Gehalt als Kfz-Mechaniker und ihr Verdienst als Grundschullehrerin reichten gerade so für die täglichen Ausgaben. Von einem Kredit ganz zu schweigen.

»Mama, wir haben darüber gesprochen«, seufzte Andreas. »Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt für einen Umzug.«

»Wann dann?«, schüttelte Nina Schneider den Kopf. »Du bist zweiunddreißig, Kathi achtundzwanzig. Es wird Zeit für Kinder aber wo sollt ihr die hier großziehen?«

Katharina spürte, wie ihr die Röte ins Gesicht stieg. Kinder ein weiteres schwieriges Thema. Seit vier Jahren verheiratet, und die Schwiegermutter erinnerte sie bei jeder Gelegenheit an ihren Kinderwunsch.

»Mama, nicht jetzt«, warf Andreas seiner Frau einen schuldbewussten Blick zu. »Kathi ist müde von der Arbeit, und du bist erschöpft. Lass uns alle ausruhen.«

Nina Schneider schnaubte, aber sie schwieg und widmete sich ihren Sachen.

Katharina verschwand in der Küche und holte tief Luft. Sie liebte ihren Mann, wirklich. Doch sein Wunsch, es der Mutter recht zu machen, sein Unvermögen, mal »Nein« zu sagen, brachten sie manchmal zur Verzweiflung. Und jetzt das die Schwiegermutter in die winzige Wohnung holen, ohne Vorwarnung, ohne Absprache…

Der Wasserkocher pfiff, und sie bereitete mechanisch den Tee zu. Durch das kleine Küchenfenster sah sie die grauen Hochhäuser des Nachbarviertels unter einem schweren Oktoberhimmel. Irgendwie passte das trübe Bild perfekt zu ihrer Stimmung.

»Kathi, kann ich helfen?« Die Stimme der Schwiegermutter ließ sie zusammenzucken.

»Nein, danke, Frau Schneider«, versuchte Katharina zu lächeln. »Ich bin nur in Gedanken.«

»Worüber?« Die Schwiegermutter setzte sich auf die Stuhlkante, die sofort ächzte.

»Über die Arbeit«, log Katharina. »Ich habe eine schwierige Klasse dieses Jahr. Achtundzwanzig Kinder, und die Hälfte hat keine Disziplin.«

»Ach, du Arme«, nickte Nina Schneider. »Zu meiner Zeit gab es so was nicht. Kinder respektierten Ältere und hörten auf die Lehrer. Heute herrscht nur noch Chaos.«

Katharina schwieg und schenkte den Tee ein. Die Schwiegermutter verklärte die Vergangenheit und stellte sie dem »verdorbenen Heute« gegenüber. Diskutieren war sinnlos sie hörte ohnehin nicht zu.

»Mama, hast du dich schon eingerichtet?« Andreas lugte in die Küche. »Ah, Tee, perfekt. Ich habe morgen Frühschicht, also gehe ich wohl früh schlafen.«

»Natürlich, mein Junge«, tätschelte Nina Schneider seinen Arm. »Geh und ruhe dich aus. Kathi und ich plaudern ein bisschen.«

»Genau das fehlte noch«, dachte Katharina, schwieg aber. Ihr Mann nickte dankbar und verschwand, ließ sie mit der Schwiegermutter allein.

»Wie stehts zwischen dir und Andi?«, fing Nina Schneider ohne Umschweife an. »Er erzählt wenig, immer nur alles gut. Aber ich spüre, dass etwas nicht stimmt.«

»Es ist wirklich alles gut«, hielt Katharina ihr Gesicht neutral. »Ganz normaler Alltag.«

»Eben, Alltag«, erwiderte die Schwiegermutter. »Wo bleibt das Besondere? Die Freude? Ich sehe, wie abgekämpft er aussieht. Bekommt er denn ordentliches Essen?«

»Ich bemühe mich«, Katharina trank einen Schluck Tee, um ihre Gereiztheit zu verbergen. »Aber wir arbeiten beide lange, da bleibt wenig Zeit zum Kochen.«

»Ach, die Jugend«, schüttelte Nina Schneider den Kopf. »Früher schafften die Frauen beides Job und Haushalt. Heute gibts nur Fertiggerichte. Daher all die Krankheiten.«

Katharina biss sich auf die Lippe, um nicht scharf zu antworten. Schließlich war Nina Schneider eine ältere Frau in einer schwierigen Lage. Sie musste Geduld haben, wenigstens wegen Andreas.

»Ich werde öfter kochen«, sagte sie. »Besonders jetzt, wo Sie hier sind. Haben Sie Tipps für Andis Lieblingsgerichte aus Kindertagen?«

Die Frage freute die Schwiegermutter sichtlich, und die nächste halbe Stunde verbrachte Katharina damit, Rezepte für »Omas Frikadellen«, »echte bayerische Suppe« und andere Gerichte anzuhören, die Andreas angeblich als Kind liebte obwohl er in vier Jahren Ehe nie davon gesprochen hatte.

Endlich, unter dem Vorwand der Müdigkeit, konnte Katharina dem kulinarischen Vortrag entkommen und ins Bad flüchten. Sie schloss die Tür, setzte sich auf den Badewannenrand und atmete durch. Wie sollten sie zu dritt in dieser winzigen Wohnung leben? Wo sollte sie Zeit für sich finden? Wie ihre Grenzen wahren, wenn die Wände schon auf sie drückten?

Als sie zurückkam, schlief Andreas auf der Gästematratze, und Nina Schneider blätterte in einer Frauenzeitschrift. Katharina schlich sich zu der Matratze und legte sich neben ihren Mann. Eng, aber herzlich, wie es so schön heißt. Doch sie fühlte sich alles andere als herzlich verletzt, weil niemand sie gefragt hatte, weil ihr Raum so selbstverständlich eingenommen wurde.

Der Morgen begann mit Chaos. Das winzige Bad, das gerade für eine Person reichte, musste jetzt drei Leute versorgen, und alle hatten es eilig. Katharina, gewohnt an ihr Morgenritual duschen, eine ruhige Tasse Kaffee, sorgfältiges Schminken musste sich nun dem Zeitplan der Schwiegermutter anpassen, die trotz ihres Alters erstaunlich früh auf den Beinen war.

»Kathi, ich habe deine Bluse gewaschen«, verkündete Nina Schneider beim Frühstück. »Die weiße auf dem Stuhl. Sie war voller Flecken, das geht nicht.«

»Was?« Katharina verschluckte sich fast am Kaffee. »Aber ich hatte sie in Spezialmittel eingelegt. Da war Rotwein, den darf man nicht normal waschen.«

»Unsinn«, winkte die Schwiegermutter ab. »Ich wasche seit jeher mit Kernseife, und alles bleibt heil.«

Schweigend stand Katharina auf und ging ins Bad. Ihre Lieblingsbluse, ein Schnäppchen aus einem teuren Laden, hatte jetzt einen gelblichen Schimmer, wo früher der Wein gewesen war.

»Alles okay?« Andreas kam herein. »Mama sagt, du bist wegen der Bluse sauer. Mach dir nichts draus, ich kaufe dir eine neue.«

»Es geht nicht um die Bluse«, sagte Katharina leise. »Es geht darum, dass deine Mutter meine Sachen ohne Erlaubnis anfasst. Und überhaupt… Andreas, warum hast du mich nicht vorgewarnt? Wir hätten uns vorbereiten können.«

»Tut mir leid«, er senkte den Blick. »Ich wusste, du wärst dagegen, also habe ich es durchgezogen. Aber es ist nur vorübergehend. Sobald die Reparatur fertig ist, geht sie.«

»Hoffentlich«, seufzte Katharina. »Aber bitte erklär ihr, dass wir bestimmte Regeln haben. Dass man nicht einfach fremde Sachen nimmt.«

»Klar«, er küsste sie auf die Wange. »Es wird alles gut.«

Doch es wurde nicht besser. Mit jedem Tag richtete sich Nina Schneider mehr ein, räumte um, kritisierte vom Nudelkochen bis zum Wäschefalten. Katharina bemühte sich, ruhig zu bleiben, aber es wurde immer schwerer.

»Kathi, wo hast du Kochen gelernt?«, fragte Nina Schneider, während ihre Schwiegertochter Salat schnitt. »Das Messer hält man so, siehst du? Dann gehts schneller.«

»Danke, aber so gehts besser«, antwortete Katharina höflich.

»Na gut«, zuckte die Schwiegermutter mit den Schultern. »Seltsam, dass du keine Tipps annimmst. Früher hörten junge Frauen auf die Älteren.«

Und so weiter Mülltrennung, Spülmittel, alles. Jeder Tag wurde zum Kampf. Katharina blieb länger in der Schule, besuchte Freundinnen, nur um später heimzukommen.

»Du hast es ja nicht eilig«, bemerkte Andreas nach zwei Wochen. »Mama sagt, du kamst gestern erst um neun.«

»Elternabend«, antwortete Katharina müde. »Überwacht sie mich jetzt?«

»Sie sorgt sich nur«, er legte beruhigend einen Arm um sie. »Sie denkt, du meidest die Wohnung.«

»Und täuscht sie sich?« Katharina sah ihn an. »Andreas, ich halte das nicht mehr aus. Jeder Schritt wird kommentiert, jede Handlung kritisiert. Ich fühle mich wie ein Störfaktor.«

»Du übertreibst«, runzelte er die Stirn. »Mama will nur helfen.«

»Ihr vielleicht. Mir nicht«, sie machte sich los. »Ich brauche Raum, Andreas. Wo ich ich selbst sein kann.«

»Aber wohin soll sie?«, sein Ton wurde scharf. »Ihre Wohnung ist unbewohnbar. Willst du sie auf die Straße setzen?«

»Natürlich nicht«, sie schüttelte den Kopf. »Aber es gäbe Alternativen. Ihre Schwester im Nachbarort. Oder ein Zimmer zur Miete.«

»Mit welchem Geld?«, er warf die Hände hoch. »Du weißt, wie knapp es ist.«

Katharina schwieg. Geld war immer ein Problem. Andreas war ein guter Mensch, aber nicht ehrgeizig. Er hätte längst Meister sein oder eine eigene Werkstatt eröffnen können, doch er mochte seine bequeme Position ohne Stress.

»Gut«, sagte sie schließlich. »Ich versuche durchzuhalten. Aber rede bitte mit deiner Mutter. Erklär ihr, dass ich erwachsen bin und keine ständigen Ratschläge brauche.«

»In Ordnung«, nickte er erleichtert. »Ich regel das.«

Natürlich regelte er nichts. Vielleicht redete er mit ihr, aber sie hörte nicht zu. Das Leben lief nach ihren Regeln Essen zu festen Zeiten, Wäsche an bestimmten Tagen, sogar das Fernsehen nach ihrem Programm.

Der letzte Strohhalm war ein Sonntagmorgen, als Katharina, endlich ausgeschlafen, die Schwiegermutter beim Durchwühlen ihres Schminktäschchens erwischte.

»Frau Schneider, was tun Sie da?«, riss sie es ihr aus der Hand.

»Ach, du bist wach«, sagte Nina Schneider unbeeindruckt. »Ich wollte nur sehen, welche Creme du hast. Ich habe einen Ausschlag, dachte, ich nehme etwas.«

»Daran ist nichts schlimm«, Katharina kämpfte um Ruhe. »Aber fragen Sie bitte vorher. Das sind meine persönlichen Sachen.«

»Ach was«, schnaubte die Schwiegermutter. »Welche Geheimnisse? Wir sind Familie. Bei uns war immer alles gemeinsam.«

»Bei Ihnen vielleicht. Bei mir nicht«, Katharina spürte die Wut hochkochen. »Ich schätze meinen privaten Raum. Und ich bitte Sie, das zu respektieren.«

»Du bist aber egoistisch«, verzog Nina Schneider den Mund. »Andi, hörst du, wie deine Frau mit mir redet?«

Andreas, der stumm zugesehen hatte, räusperte sich:

»Mama, Kathi hat recht. Man fragt, bevor man fremde Sachen nimmt.«

»Fremd?« Die Schwiegermutter tat empört. »Bin ich dir fremd? Für die eigene Mutter ist keine Creme gut genug?«

»Es geht nicht um die Creme«, sagte Katharina müde. »Es geht um Respekt.«

»Respekt in der Familie?«, Nina Schneider schüttelte den Kopf. »Wegen solcher modernen Ideen zerbrechen die Ehen. Alles getrennt, alles für sich. Und dann wundern sich alle, warum die Kinder egoistisch sind.«

Katharina spürte, wie ihr die Geduld rann. Drei Wochen Anspannung, unterdrückte Wut alles wollte heraus.

»Wissen Sie was«, sagte sie erstaunlich ruhig, »ich gehe spazieren. Frische Luft.«

Sie zog sich schnell an und verließ die Wohnung, ignorierte Andreas verblüfften Blick und das Schmollen der Schwiegermutter. Draußen war ein nasskalter Novembertag, aber Katharina spürte es nicht. Sie ging schnell, ohne Ziel, nur weg von der erdrückenden Enge, dem Gefühl, unsichtbar zu werden.

In einem leeren Park setzte sie sich auf eine nasse Bank. Ihr Telefon vibrierte Andreas. Sie ging nicht ran. Sollte er mal spüren, wie es war, übergangen zu werden.

Nach einer Stunde hob sie ab.

»Ja, Andreas.«

»Kathi, wo bist du?« Seine Stimme klang besorgt. »Ich mache mir Sorgen. Du antwortest nicht.«

»Ich bin im Park«, sagte sie. »Und denke nach.«

»Worüber?«

»Über uns«, sie seufzte. »Dass ich so nicht weiter kann. Entweder deine Mutter zieht aus, oder… ich weiß nicht.«

»Jetzt übertreibst du«, sein Ton wurde gereizt. »Wegen eines Schminktäschchens?«

»Es geht nicht um das Täschchen!«, ihre Stimme wurde lauter. »Ich ersticke. Ich fühle mich nicht mehr wie ein Mensch. Nur wie ein Anhängsel deiner Familie.«

»Was schlägst du vor?«, fragte er nach einer Pause.

»Ich miete ein Zimmer«, sagte sie entschlossen. »Für einen Monat, bis die Reparatur fertig ist. Dann reden wir über unsere Zukunft.«

»Das ist dein Ernst?«, er klang fassungslos. »Du verlässt uns wegen Kleinigkeiten?«

»Für mich sind es keine Kleinigkeiten«, sagte sie leise. »Ich verlasse niemanden. Ich versuche nur, mich selbst zu retten. Und vielleicht auch uns.«

Sie legte auf und spürte eine seltsame Erleichterung. Zum ersten Mal seit Wochen traf sie eine eigene Entscheidung. Vielleicht schwer, vielleicht riskant aber ihre.

Katharina stand auf. Eine Freundin hatte kürzlich eine Trennung hinter sich und lebte jetzt allein. Sie konnte sie fragen. Und dann… dann würde sie sehen.

Eins war klar: Zurück in die enge Wohnung, wo kein Platz mehr für sie war, würde sie nicht gehen. Zumindest nicht heute.

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Mein Mann hat seine Mutter in unser Einzimmerapartment einziehen lassen – und jetzt?
Elderly Woman on the Bench Outside the Home That’s No Longer Hers.