Geheime Treffen: Verbotene Rendezvous in den Schatten Deutschlands

**Geheime Treffen**

Nach der Scheidung von seiner Frau war Denis auf der Suche so erzählte er es seinen Kollegen und Bekannten. Acht Jahre Ehe, dann die Trennung als Feinde, obwohl er es nicht gewollt hatte. Doch seine Frau hatte einen unerträglichen Charakter. Zum Glück gab es kein Kind, sie hatte nie eines gewollt.

Mit sechsunddreißig sah Denis blendend aus: sportlich, breitschultrig, mit einem attraktiven Gesicht und einem rätselhaften Blick. Es gab Begegnungen mit Frauen, sogar mit jungen Mädchen, aber an eine neue Ehe dachte er nicht. Kolleginnen beachtete er nicht Büroaffären waren ihm zu banal, und die meisten waren ohnehin verheiratet.

*Ich hoffe, ich bin klug genug, mich nicht auf so etwas einzulassen*, sagte er zu Freunden beim Bier im Café.

*Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben*, lachten sie. *Weißt du doch: Liebe kommt oft über Nacht*

Doch Denis war zu selbstsicher. Das Schicksal holte ihn ein. Er würde diesen Sommertag nie vergessen, als die neue Kollegin ins Büro kam. Sein Freund Anton hatte ihn schon am Vortag gewarnt:

*Wir bekommen eine neue Mitarbeiterin die Frau von Max aus der anderen Abteilung.*

Denis kannte Max flüchtig, einen blassen, langweiligen Typen.

*Dann wird seine Frau wohl genauso sein*, dachte er und schenkte Anton keine weitere Beachtung.

Doch als am nächsten Tag die neue Kollegin Lada vorgestellt wurde, blieb ihm die Luft weg. Sie war atemberaubend schön und bald merkte er, dass sie auch klug war. Denis verlor den Schlaf. Jeden Morgen wartete er unruhig auf sie, abends grübelte er allein zu Hause.

*Lada ist die Frau, die ich brauche. Und wenn sie zu mir passt, dann passe ich auch zu ihr. Ich muss nur sichergehen, dass sie mich bemerkt trotz ihres Mannes. Zumindest haben wir viel gemeinsame Arbeit. Das ist perfekt, niemand wird Verdacht schöpfen.*

Eine Woche später schien Lada Sympathie für ihn zu entwickeln. Sie arbeiteten eng zusammen, scherzten und lachten. Doch es störte ihn, dass sie ständig von Max sprach.

*Entweder will sie mir zeigen, dass sie kein Interesse hat oder sie liebt diesen langweiligen Mann wirklich. Letzteres will ich nicht glauben, schließlich hat sie ihn nicht ohne Grund geheiratet.*

Trotzdem wagte er kein offenes Flirten. Doch als sie eines Tages allein an einem Projekt arbeiteten Anton war nicht da , berührten sich ihre Köpfe fast. Er spürte ihren warmen Atem, und plötzlich, ohne nachzudenken, küsste er sie. Sie wich zurück, hielt sich die Hand vor den Mund.

*Denis, bitte tu das nicht wieder*

Doch sie lief nicht weg, und das war ein gutes Zeichen.

*Entschuldige, ich konnte nicht widerstehen*, sagte er lächelnd.

Lada tat, als wäre nichts geschehen, und er atmete erleichtert auf. In den folgenden Tagen sprachen sie nicht darüber sie waren selten allein.

Dann, an einem Freitag, fragte er: *Darf ich dich am Wochenende anrufen?*

*Nein, nein!*, wehrte sie erschrocken ab, fügte dann aber hinzu: *Ich rufe dich an.*

*Gut.*, strahlte er. *Ich warte.*

Samstags starrte er auf sein Telefon vergeblich. Auch Sonntagmorgen kein Anruf.

*Warum? Selbst wenn ihr Mann da ist, könnte sie eine Minute finden.*

Abends rief er sie an. Sie flüsterte: *Ruf nicht an Ich melde mich.*

Doch am Montag klingelte es, bevor der Wecker. Lada so früh?

*Denis, bist du beschäftigt? Kann ich vorbeikommen?*

Er fuhr im Bett hoch. *Allein? Ja, klar. Ich geb dir die Adresse.*

Schnell stürzte er unter die Dusche, kochte Kaffee doch er kam nicht dazu, ihn zu trinken. Die Türklingel. Als er öffnete, sah er es in ihren Augen. Ohne ein Wort zog er sie an sich, küsste sie mit einer Leidenschaft, die ihn selbst überraschte.

*Guten Morgen*, hauchte sie, doch er antwortete nicht er konnte nicht.

Später tranken sie Kaffee in seiner Küche.

*Mein Mann fährt viel früher zur Arbeit*, sagte sie, und sein Lächeln erstarb. Warum musste sie jetzt von ihm reden?

Sie sah sich um. *Es ist gemütlich hier Und der Kaffee ist gut.*

Im Büro kamen sie knapp pünktlich, einer nach dem anderen. Denis erwartete misstrauische Blicke doch alle waren beschäftigt. Nur Anton bemerkte:

*Heute spät dran, sonst bist du immer vor mir da.*

*Ja, halt.*, winkte er ab.

Zum Mittagessen saßen sie zu zweit, doch bald gesellte sich Anton dazu.

*Guten Appetit. Ich hab heute Bärenhunger verschlafen, kein Frühstück. Nach dem Wochenende immer.*

Die Zeit verging. Mehrmals pro Woche trafen sie sich früh morgens, selten an Samstagen, wenn Max seine Eltern besuchte. Doch Denis wollte mehr.

*Lada, bitte. Lass dich scheiden und heirate mich. Ich will kein heimliches Leben mehr.*

*Nein, Denis, das geht nicht.*

*Warum nicht?*

*Weil ich neben meinem Mann noch einen Sohn habe. Er ist elf, selbstständig. Deshalb kann ich zu dir gehen er kommt allein zur Schule.*

Denis war geschockt. *Du hast nie von ihm gesprochen.*

*Es ändert nichts. Ich liebe dich, ich würde ihn adoptieren.*

*Danke, aber er hat einen Vater. Max würde das nie zulassen.*

Danach trafen sie sich nur noch kurz. Denis erkannte diese Beziehung führte ins Nichts. Er wollte sie heiraten, sie wollte sich nicht scheiden lassen. Die heimlichen Treffen zermürbten ihn, das frühe Aufstehen nervte.

Schließlich das Ende:

*Lada, ich kann das nicht mehr. Lass dich scheiden, oder wir müssen aufhören.*

*Dann müssen wir aufhören.*

Sie ging. Bald lernte Denis eine andere, freie Frau kennen. Doch er liebte sie nicht so wie Lada. Vielleicht, dachte er, liebt man so nur einmal im Leben. Er wählte das ruhige Leben es war besser so.

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